Dissertationsprojekt

Bundesarchiv, B 145 Bild-F074363-0019 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
Johannes Rau, Kanzlerkandidat der SPD mit Günter Verheugen, Generalsekretär der SPD in der Bundespressekonferenz am 23. Januar 1987.
Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-F074363-0019 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0

Seit 2017 promoviere ich am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und am Laboratoire interdisciplinaire sur les réflexivités (LIER) der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris. Betreut werde ich von Prof. Dr. Cord Arendes und Cyril Lemieux, directeur d’études. Ich nehme am Master- und Doktorandenprogramm beider Institutionen teil, das von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ideell und finanziell unterstützt wird.

Mein Ziel ist es, eine vergleichende Berufsgeschichte des französischen und deutschen Journalismus für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zu schreiben. Dabei konzentriere ich mich auf drei Dinge: Erstens interessiert mich die in beiden Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg sehr unterschiedlich organisierte Ausbildung von Journalistinnen und Journalisten in Universitäten, Journalistenschulen und Redaktion. Zweitens untersuche ich, welche Rolle Gewerkschaften und andere Standesorganisationen im Berufsalltag spielten. Drittens erforsche ich, welche Vorstellungen es in Deutschland und Frankreich über den Beruf von Journalistinnen und Journalisten gab und wie sich diese selbst wahrgenommen haben.

Weitere Details zu meinem Projekt gibt es auf den Internetseiten beider Institutionen in Deutschland und Frankreich sowie auf derjenigen des Programms.

E-Mail: theo.mueller@stud.uni-heidelberg.de